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35-jähriges Jubiläum35-Year Anniversary

35-jähriges Jubiläum

des Japan Debüts von Anne-Sophie Mutter

Mit persönlichen Worten zum 35-jährigen Jubiläum ihres Japan-Debüts (1981) wendet sich Anne-Sophie Mutter direkt an ihre Konzertbesucher:

Liebe Konzertbesucher,

ich freue mich riesig darauf, wieder für meine Fans in Japan zu konzertieren:  Vor genau 35 Jahren habe ich erstmals für dieses wunderbare Publikum musizieren dürfen – bei meinem Japan-Debüt 1981 führte ich damals mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern das Beethoven Violinkonzert auf. Vom ersten Moment an haben mich die reiche japanische Kultur und die ungemein gebildeten Menschen in ihren Bann gezogen und eine tiefe Verbundenheit geschaffen. Ich hatte in den vergangenen Jahrzehnten in Japan immer wieder das große Glück, mich hautnah beispielsweise mit Kabuki, der Sumo-Kultur oder den Zengärten beschäftigen zu können.  Insbesondere die Gartenkunst als Ausdruck der japanischen Philosophie hat mich so sehr beeindruckt – ja überwältigt, dass ich mir zu Hause einen japanischen Garten habe anlegen lassen. Besonders stolz bin ich auf meinen über 50 Jahre alten Bonsai aus Kyoto, der jetzt in den Bergen von Österreich steht, zusammen mit einem Kirschbaum!

Zu meinem 35-jährigen Jubiläum bringe ich ein breit gefächertes Repertoire mit – vom Barock bis zu Gegenwart. Und: Ganz speziell für diesen Anlass habe ich „Nostalghia“ von Toru Takemitsu einstudiert – ich kann mein Glück nicht in Worte fassen, dass der großartige Maestro Seiji Ozawa bei diesem Werk die Wiener Philharmoniker dirigieren wird.

Auch mein langjähriger musikalischer Partner Lambert Orkis kommt wieder mit mir nach Japan – im 28. Jahr unserer Zusammenarbeit spielen wir in Tokio Werke von Currier, Mozart, Respighi und Saint-Saens.

Drei Kompositionen bei meinen Jubiläums-Konzerten werden erstmals in Japan zu hören sein: Zum einen „En Rêve“ von Norbert Moret, das mit seiner Farbigkeit und Poesie einen Bogen zu Takemitsus Violinkonzert schlägt. An diesem Abend mit dem New Japan Philharmonic unter der Leitung von Maestro Christian Macelaru hören Sie zudem das Brahms Violinkonzert sowie eine zweite japanische Erstaufführung: „La Follia“ für Solovioline von Krzysztof Penderecki. Mit der Wahl des Titels stellt sich Penderecki in die seit der Barockzeit wirkende Tradition der kunstvoll-virtuosen Variation eines Sarabanden-Themas. Neunmal verarbeitet er das zuerst pizzicato, später arco vorgestellte Motiv, dabei alle spieltechnischen Möglichkeiten der Geige einsetzend.

Die dritte japanische Erstaufführung ist das „Nonett für zwei Streichquartette und Kontrabass“ von Sir André Previn, das der Komponist in meinem Auftrag für die Konzerte von Mutter’s Virtuosi geschaffen hat.

Es ist mein großer Herzenswunsch, dem japanischen Publikum mein Solisten-Ensemble Mutter’s Virtuosi vorzustellen: Diese jungen Musiker stammen aus der ganzen Welt und stecken voller Ideale, was man mit Musik in der Gesellschaft alles zum Besseren wenden kann. Deshalb freue mich ganz besonders, einige der besten Streicher Japans bei den Konzerten mit den Virtuosi einbinden zu können. Zudem werde ich zukünftig bei der Musikvermittlung in Japan eine aktivere Rolle einnehmen. Denn es geht ja letztendlich darum, dass wir mit der Musik zueinander finden, dass sie eine Brücke schlägt – über alle kulturellen Unterschiede und ideologischen oder religiösen Dogmen hinweg, die zwischen uns stehen mögen.

Ihre
Anne-Sophie Mutter


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