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Hwayoon Lee

Viola

Die Bratschistin Hwayoon Lee, Absolventin der renommierten Kronberg Academy im Programm „Junge Solisten“, hat sich bereits einen beachtlichen Namen als Solistin und Kammermusikerin gemacht. Im Jahr 2010 erlangte Hwayoon durch ihren Sieg beim österreichischen Johannes-Brahms-Wettbewerb internationale Aufmerksamkeit. Zur Sensation wurde ihre Teilnahme als jüngste Kandidatin beim 7. International Yuri Bashmet Viola Competition in Moskau, wo Hwayoon Lee als erste Musikerin in der Geschichte des Wettbewerbs mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde. Zudem ist sie Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung.

Die Bratschistin war in vielen großen Konzerthallen und bei namhaften Festivals zu Gast und konnte mit renommierten Musikern wie Yuri Bashmet, Gidon Kremer, Anne-Sophie Mutter, Krzysztof Penderecki und András Schiff zusammenarbeiten.

Hwayoon Lee wurde 1996 im südkoreanischen Seoul geboren. Im Alter von drei Jahren entdeckte sie für sich Pansori, die traditionelle koreanischen Musik für Stimme und Trommel. Mit neun Jahren begann sie Bratsche zu lernen und nahm im Zuge Ihrer Ausbildung an Meisterkursen bei Yuri Bashmet und Wilfried Strehle teil. Seit 2014 studiert sie in Kronberg bei Nobuko Imai, ab Herbst 2017 im Aufbaustudium.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen für Hwayoon Lee Konzerte mit dem Baltic Philharmonic Orchestra (Krzysztof Penderecki), Bamberger Symphonikern (Manfred Honeck), hr-Sinfonie-orchester (Gregory Vajda), Moscow Soloists (Yuri Bashmet), Münchner Symphonikern (Ken-David Masur) und dem Symphony Orchestra of New Russia (Yuri Bashmet).

Als Solistin und als Kammermusikerin ist sie zuletzt zudem bei den Festivals in Edinburgh, Grafenegg, Marlboro, Mecklenburg-Vorpommern, Moritzburg, Rheingau, Schleswig-Holstein und Wolfegg aufgetreten.

In der Saison 17/18 wird Hwayoon Lee mit Brittens „Lachrymae“ ihr Debüt beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Michael Francis geben. Darüber hinaus spielt sie Konzerte in Frankfurt, Paris, bei den Weilburger Schlosskonzerten und tourt durch Südkorea.

Am 3. November 2017 erscheint ihre Debüt-CD bei der Deutschen Grammophon, eine Aufnahme von Schuberts „Forellenquintett“ mit Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov.

Die Anne-Sophie Mutter Stiftung unterstützt Hwayoon Lee seit Juli 2011 - seit 2013 ist sie außerdem regelmäßig mit dem Ensemble Mutter’s Virtuosi auf Tournee und war 2014 gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter in Mozarts Sinfonia Concertante mit den Bamberger Symphonikern unter Manfred Honeck zu erleben. Hwayoon Lee wird darüber hinaus durch das Koreanische Ministerium für Kultur im Rahmen des AYAF Projektes gefördert.

Die Bratschistin widmet sich mit großer Hingabe Konzerten für junge Hörer und dem Erzählen von musikalischen Geschichten – so tritt sie regelmäßig in Kindergärten, Kinderkranken-häusern und in Einrichtungen für Waisenkinder auf.

Hwayoon Lee spielt eine Viola von Gasparo da Saló aus dem Jahr 1590, die ihr von der Samsung Foundation of Culture of Korea und der Stradivari Society® zur Verfügung gestellt wird.

2017/2018, © Foto: Lutz Sternstein
Wir bitten, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.



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