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Noa Wildschut

Violine

Noa Wildschut, geboren am 9. März 2001 in Hilversum (Niederlande), wurde 2014 in das Solisten-Ensemble der Anne-Sophie Mutter Stiftung, „Mutter´s Virtuosi“, aufgenommen, das von Anne-Sophie Mutter geleitet wird. Seit Mai 2015 ist Noa Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung, was ihr breit angelegte, individuelle Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

Noa begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenunterricht bei Coosje Wijzenbeek. Seit September 2013 studiert Noa als Jungstudentin bei Vera Beths am Konservatorium von Amsterdam. Neben dem jährlichen Coosje Wijzenbeek-Kurs in Ftan (Schweiz) und der Teilnahme an der Internationalen Musikakademie Liechtenstein hat Noa schon mehrfach an Geigenkursen im Kloster Schöntal in Deutschland teilgenommen. Ebenso war sie bei Meisterklassen von Liviu Prunaru, Jaap van Zweden, Menahem Pressler und Margreet Honig dabei.

Im Alter von fünf Jahren wurde sie Mitglied der ‚Fancy Fiddlers‘, eines Jugendstreichorchesters, das in den Niederlanden häufig auftritt und sehr bekannt ist. Über die Jahre ist sie mit dem Ensemble häufig als Solistin aufgetreten. Mit sechs Jahren war Noa live im niederländischen Fernsehen zu sehen, als das ‚Kinderprinsengrachtconcert 2007‘ in Amsterdam ausgestrahlt wurde. Mit sieben gab sie ihr Debüt im Großen Saal des Concertgebouw Amsterdam bei der ‚Nacht der Vielversprechenden‘.

Als jüngste Teilnehmerin gewann Noa (9) im Jahr 2010 den Ersten Preis beim Internationalen Louis Spohr-Wettbewerb für junge Geiger in Weimar in der Kategorie bis 14 Jahre. Im Februar 2012 gewann Noa (10) den Ersten Preis beim nationalen Iordens Geigenwettbewerb in Den Haag in der Kategorie von 10 bis 12 Jahre. 2013 gewann Noa (11) den Concertgebouw-Nachwuchspreis 2013. Der Preis wurde im Großen Saal des Concertgebouw Amsterdam überreicht.

Noa spielte außerdem beim ‚Königreich-Konzert 2013‘ zur 200-Jahrfeier des Königreichs der Niederlande, das im Beisein von 21 Mitgliedern der königlichen Familie, darunter König Willem-Alexander und Königin Maxima, live im Fernsehen übertragen wurde.

Ferner hatte Noa die Ehre, im Mai 2014 dem Dalai Lama während dessen Niederlande-Besuch vorzuspielen.

Noa ist bereits mit bekannten Musikern wie Anne-Sophie Mutter, Janine Jansen, Menahem Pressler, Quirine Viersen, Paolo Giacometti, Nino Gvetadze, Aleksey Igudesman, Joris van Rijn, Vesko Eschkenazy, Yoram Ish-Hurwitz sowie Arthur und Lucas Jussen aufgetreten.

Seit 2011 gibt Noa regelmäßig Soloabende und Konzerte, unter anderem beim Festival ‚Next Generation‘ in Bad Ragaz (Schweiz), beim ‚Nymphenburger Sommer Kammermusikfest‘ in München, beim Amsterdamer ‚Grachtenfestival‘, bei ‚Klassiek aan het Amstelveld‘ und als Teil des Festivals ‚Oranjewoud‘. Im März 2014 trat Noa als Teil der internationalen ‚Rising Starts‘-Konzertreihe in Basel auf; im März 2015 gab sie einen Soloabend im Bibliothekssaal Polling (Deutschland). Im Mai 2015 trat Noa mit Anne-Sophie Mutter als Solistin bei der ‚Yellow Lounge‘ der Deutschen Grammophon auf. 

Noa ist als Solistin mit dem Philharmonischen Orchester von Rotterdam, der Philharmonie von Den Haag, den Philharmonischen Orchestern von Weimar und Erfurt, den Zagreb Soloists, dem Philharmonischen Orchester Liechtenstein, dem Metropole Orchestra, dem Phillips Symphony Orchestra, dem Concertgebouw Kammerorchester, den Rotterdam Philharmonic Strings und mit Kremerata Baltica, Gidon Kremers Kammerorchester, aufgetreten.

NTR, der niederländische Fernsehsender, hat eine Dokumentation über Noa gedreht mit dem Titel ‚Noa11‘, die im November 2012 in den Niederlanden ausgestrahlt wurde. NTR wird im Lauf der kommenden Jahre eine umfangreiche Langzeitdokumentation über Noa drehen.

Noa erhielt jedes Jahr von 2009 bis 2014 ein Stipendium der VandenEnde-Stiftung für ihre Auslandsaufenthalte. Seit 2011 hat Noa ebenfalls verschiedene Stipendien der Internationalen Musikakademie Liechtenstein erhalten.

Noa spielt eine Geige von Giovanni Grancino aus dem Jahre 1714, die ihr freundlicherweise von der Niederländischen Stiftung für Musikinstrumente zur Verfügung gestellt wird.

Noa wird im November 2015 als Solistin bei der Allgemeinen Musikgesellschaft Basel auftreten und im Dezember 2016 mit dem Konzerthausorchester Berlin. Für 2015 und 2016 sind etliche Soloauftritte geplant, unter anderem in der Tonhalle Zürich (mit Antti Siirala am Klavier). Neben Auftritten bei Festivals wie ‚Oranjewoud‘ wird Noa ein besonderer Gast des ‚Festival de Música Clássica de João Pessoa 2015‘ in Brasilien sein, wo sie als Solistin mit dem Orchester auftritt, Solokonzerte gibt und ferner Kammermusik spielt. 2018 wird Noa eine zentrale Rolle einnehmen, wenn Leeuwarden Europäische Kulturhauptstadt wird. Als Mitglied der Mutter Virtuosi wird Noa etliche internationale Tourneen mit Anne-Sophie Mutter absolvieren.

07/2015 - Foto: A. van den Tol



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